Fußball - 1. Herren schlagen den VfL Herzberg mit 2:1 (0:1)

Von Gerhard Lüer

Die Herren haben es im zweiten Heimspiel geschafft, erstmals drei Punkte in der neuen Saison einzufahren. Der Gast aus Herzberg, der sich den sofortigen Wiederaufstieg auf seine Fahnen geschrieben hat, wurde mit 2:1 besiegt. Doch in der ersten Spielhälfte sah es nicht danach aus. Es war, als wenn die Mannschaften in der Kabine geblieben sind um die zweite Halbzeit des Samstagspiels der Deutschen Nationalmannschaft zu analysieren. Doch die Gäste hatten ein wenig mehr vom Spiel. Folgerichtig gingen sie bereits nach sieben Minuten durch Markus Glettenberg in Führung, der in den ersten 45 Minuten viele Akzente setzten konnte. Diese aber von seinen Mitspielern nicht genutzt wurden. Sein Wirkungskreis wurde kaum von einem Wulftener gestört. Die Gastgeber wirkten, wohl auch wegen der fehlenden Stammspieler, äußerst nervös. Zum Glück änderte sich das nach dem Wechsel zusehends, denn der Druck wurde immer stärker. Es dauerte allerdings bis zur 61. Minute ehe bei Michael "Schotter" Ludwig endlich der Knoten platzte und er den Ball im gegnerischen Kasten unterbringen konnte. Wulften schüttelte jetzt die Nervosität mehr und mehr ab und kam immer häufiger zu gefährlichen Torszenen, die aber nicht genutzt werden konnte. Ein schnell ausgeführter Freistoß, die Herzberger stellten noch die Mauer auf, durch Olaf "Ole" Waßmann brachte das 2:1 in der 79. Minute. Die Gäste waren geschockt und nach dem Anstoß kam es in der 80. Minute zu einem schweren Foul eines Herzbergers gegen Benjamin Jung. Christian Quast war darüber sehr erbost und der Schiedsrichter entschied, recht einseitig, daß der Wulftener Spieler mit "Rot" den Platz verlassen mußte. Der Hauptübeltäter bekam noch nicht ein Mal "Gelb" zu sehen. Jetzt witterten die Gäste "Morgenluft" und drängten auf den Ausgleich. Dieser gelang ihnen jedoch nicht und vorerst müssen sie sich einen sofortigen Wiederaufstieg "abschminken". Der Verlust des "Rotsünders" wiegt allerdings schwer für Wulften, ist doch die Personaldecke durch die verletzten Spieler recht dünn.

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