Die 1. Herren des TSV konnte auch ihr 8. Heimspiel der Saison gewinnen und
sich nach einer starken ersten Halbzeit am Ende glücklich mit 4:3 (4:1)
gegen den Tabellendritten Freiheit durchsetzen. Dazu kamen Tabellenführer
Scharzfeld (1:1 gegen Osterode 2) und die Verfolger Bad Lauterberg (gg.
Herzberg 2:2) sowie Badenhausen (1:1 gg. Steina) in ihren Heimspielen nicht
über Unentschieden hinaus.
„Die erste Mannschaft“ des TSV dominiert den 1.FC Freiheit und revanchiert
sich so für die 3:4 Auswärtsniederlage aus dem Hinspiel“. So hätte
vermutlich eine der Schlagzeilen in den lokalen Pressen lauten können, wäre
das Spiel zwischen den Tabellennachbarn der Gastgebenden Eintracht aus
Wulften und den Gästen von den Freiheiter Höhen, nach 45 Minuten zu Ende
gewesen. Doch wie schon im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften,
sollten die Zuschauer zwei gänzlich unterschiedlichen Halbzeiten zu sehen
bekommen.
Es dauerte nur 34 Sekunden, ehe den Zuschauern zum ersten Mal der Atem
stockte. Michael Ludwig zwang Hendrik Rabander zu einer Glanzparade, als er
eine Flanke mit einem Volleyschuss Richtung Gästetor schmetterte und dieser
von Rabander glänzend pariert werden konnte. Gerade noch dem Rückstand
entgangen, sollten die Freiheiter zu ihrer ersten Tormöglichkeit kommen.
Einem unglücklichen Klärungsversuch von Steffen Wittke, folgte eine
Hereingabe auf Kößling, so dass dieser mit etwas Glück und dem nötigen
„Bauchgefühl“, den Ball zum 0:1 (3.) über die Linie drücken konnte. Was nun
folgte waren die vermutlich besten 42 Minuten in dieser Saison. Die
Mannschaft um Kapitän Benjamin Jung zeigte nicht nur hervorragendes Pass-
und Kombinationsspiel, sie erarbeitete sich bis zum Pausentee außer dem
Ausgleich zum 1:1 durch Ludwig (18.), auch noch eine beruhigende und
hochverdiente 4:1 Halbzeitführung. Die weiteren Tore wurden durch Drechsel
(2:1; 21.Minute), Jung (3:1; 33. Minute) und erneut Ludwig (4:1; 41. Minute)
beigesteuert.
Eigentlich eine komfortable Ausgangsposition um mit genügend Selbstvertrauen
in die zweite Hälfte zu gehen. Eine ähnliche Situation gab es bereits im
Hinspiel, als die Eintracht einen 3:1 Halbzeitvorsprung noch komplett aus
der Hand gab und man Schlussendlich mit 3:4 das Spiel verloren geben musste.
Dies sollte sich eigentlich nicht wiederholen, doch Spiele gegen die
Mannschaft aus Freiheit haben ihre eigenen Gesetze. Vermutlich saß das
Gespenst aus dem Hinspiel noch zu stark bei dem ein oder anderem im
Gedächtnis fest, denn anstatt einfach weiter nach vorne zu spielen und auf
Konter zu warten, verflachte das Spiel der Eintracht mit zunehmender
Spieldauer immer mehr. Wurden in Hälfte eins noch Kombinationen aus dem
Lehrbuch abgerufen, schaffte man es jetzt kaum noch vernünftig hinter den
Ball zu treten. Dies rief wie schon im Hinspiel die Freiheiter auf den Plan.
Sie witterten ihre große Chance um eine erneute Aufholjagd starten zu
können. Es entwickelte sich eine starke Drangphase der Freiheiter, die sehr
schnell Früchte tragen sollte. Patrick Vogt (53.) zog von halbrechter
Position ab und ließ Eike Will im Tor der Eintracht keine Abwehrmöglichkeit.
Dieses 4:2 gab Freiheit jetzt den nötigen Zug zum Tor und so erspielten sie
sich Möglichkeit um Möglichkeit. Scheiterten sie in der 60. Minute noch aus
aussichtsreicher Position, konnte Arne Warmuth (63.), den vielumjubelten
Anschlusstreffer zum 4:3, per Kopf erzielen. Alles deutet zu diesem
Zeitpunkt auf eine Wiederholung der Ereignisse hin. Mike Drechsel hätte dem
Bangen der Eintracht-Anhänger ein Ende machen können, doch anstatt das
Zusammenspiel mit Ludwig zu suchen, entschied er sich für eine Einzelaktion
(73.) und scheiterte zum Leidwesen von Trainer Strüber, an Torwart Rabander.
Die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich, als Freiheit in der
Nachspielzeit, mit einem Kopfball, nur knapp am möglichen Ausgleich
scheiterte.
Nach dem Schlusspfiff, des gut leitenden Schiedsrichters Rainer Mylius, war
die Freude auf Seiten der Eintracht über diesen knappen Sieg um so größer,
als man von den Ausrutschern der direkten Konkurrenz erfuhr. Durch die
Punktverluste von Scharzfeld (1:1 gegen den VfR II), sowie den Unentschieden
von Bad Lauterberg und Badenhausen, behauptete man nicht nur Rang zwei,
sondern man verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer aus Scharzfeld
auf drei Punkte. Bei jetzt einem Spiel weniger, es fehlt noch das
Nachholspiel gegen Osterode II, hat man nun wieder die Möglichkeit, mit
Scharzfeld gleichzuziehen.
Für die Eintracht heißt es jetzt in der kommenden Woche die Ursachen dafür
zu finden, warum man in den letzten Wochen des Öfteren, einen erheblichen
Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit zu verzeichnen hatte.
Es
spielten: E. Will - N. Hollenbach, S.
Schülbe, St. Wittke - S.
Ehrhardt, C. Jünemann, B. Jung (58. Ch.
Strüber), F. Demir
(82. M. Mönnich), D. Tischmann
(74. M. Mönnich) - M. Ludwig, M. Drechsel.
Bericht von Matthias Biegler
Tabelle Kreisliga Osterode
2. Herren unterliegt mit 0:2 bei der SG Barbis/Südring
Mit einer 0:2-Niederlage bei der SG Barbsi/Südring verabschiedet sich die 2.
Herren des TSV in die Winterpause.
Die letzte Pflichtspielpartie der Eintracht Reserve führte das Team nach
Bartolfelde, wo der Kreisligaabsteiger als klarer Favorit aufwartete. Zu
Beginn der Partie zeigte sich ein Übergewicht an Ballbesitz und Chancen der
Hausherren, da die Gäste desorientiert wirkten und sich Fehler in der
Zuordnung offenbarten. Doch nach 15 Minuten war die Findungsphase vorüber
und Wulftens Zweite fand ins Spiel. Besonders die rechte Seite wurde munter
beackert und Torben Topel offenbarte sich als Antreiber und permanente
Gefahr für die Hausherren. Erste gute Chancen durch vom Hofe und Quast
brachten jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Was folgte war eine erneute
Druckperiode der Hausherren, doch der hervorragend aufgelegte Kai Haarmann
brachte die gegnerischen Angriffsreihen schier zur Verzweiflung und vermied
durch herausragende Paraden ein ums andere Mal die Führung der SVG Barbis.
Als das Pendel wieder in die Gegenrichtung ausschlug und die bis dato
engagiert aufspielende Eintracht auf das Gehäuse der Gastgeber stürmte,
wurde Wulftens Rechter Läufer, Torben Topel auf rüde Weise zu Fall gebracht,
wobei sich der Unparteiische sehr umsichtig zeigte und dem Übertäter
lediglich verwarnte. Der darauf folgende Freistoß brachte relativ wenig ein.
Nach temporeichen 45 Minuten stand es 0:0.
Im Anschluss an den Pausentee fand sich Wulftens Reserve ein einer Phase der
Lethargie wieder. Lediglich Barbis schien auf dem Platz zu agieren, weshalb
das Auswärtsteam zusehends in die eigene Hälfte gedrängt wurde. Zehn Minuten
nach Wiederanpfiff erhielten die Hausherren einen fragwürdigen Strafstoß ,
den Kai Haarmann nicht abwehren konnte. Die 1:0 Führung brachte leider kein
aufbäumen der gesamten Mannschaft mit sich. Während sich sieben Wulftener
Protagonisten bemühten, die drohende Niederlage abzuwenden, haderte der Rest
der Mannschaft mit sich und gab sich auf. Basierend auf dieser Konstellation
war es der Eintracht Reserve vergönnt, für Entlastung zu sorgen. Die in der
ersten Halbzeit an den Tag gelegten Tugenden schwanden mit jeder weiteren
Minute des Spielverlaufs und eine Übermachte der Hausherren zeichnete sich
ab, die schließlich einen Ausbau der Führung auf 2:0 mit sich brachte. Dies
war gleichzeitig der Endstand. Legt man jedoch Leistungsverfall nach
Wiederanpfiff zu Grunde, so war doch noch gut bedient. Letzten Endes blieb
das versöhnliche Pflichtspielende im Kalenderjahr 2011 aus.
Es spielten: Kai Haarmann, Stephan Müller, Steffen Heider, Karsten Waßmann,
Björn Heise (75. Dirk Tornedde) Markus Ebeling, Marius Fricke (80. Matthias
Schneider), Christian Quast, Thorben Topel, Michael Piechatzek, Frank vom
Hofe.
Bericht von Kevin Kaliner
Tabelle 1. Kreisklasse
Frauen unterliegen Northeim mit 1:2
Nach einer guten Leistung mussten sich die Frauen des TSV mit 1:2 gegen
Eintracht Northeim geschlagen geben.
Tabelle Frauen-Bezirksliga